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Gemeindefest in Henstedt-Ulzburg „Darf ich jetzt auch mal drehen? Bitte!“ Es herrscht Gedränge um den Anhänger mit der Honigschleuder. Viele Kinder sind begeistert am Imkerstand und wollen die Kurbel der Handschleuder drehen und den frisch geschleuderten Honig kosten. Jedes Jahr geben sich die meisten Vereine und Freundeskreise von Henstedt-Ulzburg auf dem Gemeindefest am zweiten Sonnabend im Juni ein Stelldichein, natürlich ist unser Imkerverein auch immer vor Ort. Wenn man zum „Festplatz am Bürgerhaus“ geht, sieht man gleich im Eingangsbereich am Spielplatz den Stand des Imkervereins, der auch meist dicht umlagert ist von Gästen und Wissbegierigen, die einen Klönschnack über Honig, Honigprodukte und Bienen halten wollen. Die Mitglieder des Vereins sind mit einem Informations- und kleinem Verkaufsstand, mit der Honigschleuder und anderen Imkergeräten da und beantworten geduldig die vielen Fragen. So mancher Imker ist durch solch ein Gespräch zum Imkern gekommen. Im Verein wird man nett aufgenommen und erfährt die Unterstützung, die im Anfang jeder Neuimker nötig hat. (Peter Bartz) nach oben
Ein ganzes Bienenjahr - ein Kurs an der Volkshochschule im Amt Kisdorf e.V. Geplant war dieser Kurs als Beitrag der VHS Kisdorf für das Nachmittagsangebot der Gemeinschaftsschule Kisdorf.  Die Schulleiterin hat von Anfang an mit Begeisterung das Vorhaben begleitet. Als Anschauungsobjekt sollte ein Bienenstock auf dem Gelände der Schule aufgestellt werden, parallel dazu waren mehrere Veranstal-tungen am Abend für die Eltern der interessierten Schüler geplant. Die Leitung der Kurse wollte Hans-Erich Griese übernehmen. Die Plakatwerbung lief ab Herbst vorigen Jahres in der Schule und auf dem Bienenstand beim Wildpark Eekholt. Das Interesse der Schüler war jedoch leider gering, andererseits meldeten sich achtzehn Teilnehmer, die zwar keine Beziehung zur Schule Kisdorf hatten,  aber selbst bereits Bienen hielten, oder sich der Imkerei widmen wollten. Das Vorhaben wurde deswegen anders konzipiert: Statt Abendkursen wurden neun Veranstaltungen zu je sechs Stunden an Sonnabenden  im Abstand von zwei Wochen vorgesehen. Die neue Kursbezeichnung: Ein ganzes Bienenjahr. Nach dem ersten Tag, dem "Schnuppern" am 14.Mai 2011 blieben noch 12 Teilnehmer, Absagen gab es wegen Terminschwierigkeiten oder weil das Interesse doch nicht groß genug war. Die Zwölf, im Alter zwischen 10 und 76 Jahren, haben eifrig mitgemacht, viel gefragt und viel gelernt. Das Wissen und die Erfahrung von Kursleiter Griese hat alle Teilnehmer mitgerissen und zusammengehalten,  Langeweile gab es nicht. Und natürlich steht jetzt auch ein Bienenstock an einem für die Schüler nicht direkt zugänglichen Areal der Schule. Dadurch konnten Theorie und Praxis in idealer Weise miteinander verbunden werden. Es ist nur zu hoffen, dass die neuen Haustiere im grünen Kasten auch das Interesse der Schüler erregen werden. Am 27. August war es dann soweit: Die Kursteilnehmer machten ihr "Honig-Abitur". Fünf Seiten Fragen mussten beantwortet werden, natürlich richtig! Alle haben es geschafft, das lag mit Sicherheit an der hervorragenden Kursleitung von Hans-Erich Griese. Die Zertifikate  bekamen die stolzen Nachwuchs-Imker dann anschließend bei einem gemeinsamen Essen auf Einladung des Imkervereins Kaltenkirchen-Henstedt-Ulzburg. (Helmut Heberle, VHS Kisdorf) nach oben
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Anfängerkurs 2014 Von März bis Juni 2014 fand wieder einmal ein erfolgreicher Imkerkurs unter der Obhut der “Bienenhüter” statt. Teilnehmer Christian Krug hat einen Beitrag dazu geschrieben (Der Artikel ist auch in “Die Neue Bienenzucht” 8/2014 erschienen). Imkerkurs - ganz praktisch Bei herrlichen 25°C und strahlend blauen Himmel trafen sich die 31 Teilnehmer des Imkerkurses 2014 vom Imkerverein Kaltenkirchen “Die Bienenhüter e.V.” zum Praxisunterrichts am 24.05.2014 auf dem vom Verein verwalteten Gelände in Kisdorf. Kursleiter Hans Erich Griese zeigte an einem frischen Ableger  vom  Imker Reinhard Schuldt das Verschulen und Einsetzen eines Zuchtrahmens. Die Theorie zu einem Ableger und den verschiedenen Wabenarten wurde in den Unterrichtsstunden zuvor gelesen. Schritt für Schritt wurden die einzelnen Wabenarten gezeigt und erklärt. Der Ableger zeigte sich so sanftmütig, dass Hans Erich Griese anhand von Drohnen im Ableger das Königinzeichnen demonstrierte und die Teilnehmer dies frei üben konnten. Durch den Clip wurden die Drohnen schnell gefangen und anschließend per Nagellack oder Zeichenstift über das Halten der Drohne in der  Hand oder im Zeichenrohr als Königin markiert. Ob er dafür den Nagellack seiner Frau entwendet hatte, konnten wir ihm im Kursus nicht entlocken. Nach der Kontrolle des Ablegers durften die Kursteilnehmer in Anleitung von Hans Erich Griese das Wirtschfaftsvolk von Reinhard Schuldt begutachten. So wurden die verschiedenen Werkzeuge zur Durchsicht eines Bienenvolkes vorgestellt und eingesetzt. Dabei wurden viele praktische Tipps für ein erfolgreiches und langlebiges Imkern gegeben. Im Besonderen  wurde noch einmal auf die Unterschiede zwischen offener, frisch verdeckelter, alter Brut und der Drohnenbrut Wert gelegt. Die in den Unterrichtsstunden zuvor präsentiere Theorie zur Bienenkunde hatte so ihren Praxisbezug bekommen. Da das Wirtschaftvolk, laut Reinhard Schuldt, einen leichten Buckfast Einschlag hat, ergab sich so die Möglichkeit, die Unterschiede am Bienenhinterleib zur reinen Carinca Biene zu verdeutlichen. Trotzt des schlechten Rufes, dass buckfasteinschlägige Bienenvölker allgemein “aggressiver” sind, verhielten sich die Bienen äußerst friedfertig und fügten sich harmonisch in das Bild der vielen “Besucher” ein.  Wobei eine Biene dann doch nicht  widerstehen konnte und Hans Erich Griese gestochen hat. Dieser kommentierte dies recht gelassen mit den Worten: “Das macht mir nichts, wird ja nicht mal mehr dick...” Der Kurstag war sehr eindrucksvoll und hatte noch einmal der Eingangsbotschaft im Kursus Nachdruck verliehen, dass das Imkern - richtig betrieben -Spaß bringt und Suchtpotential hat. Für die Teilnehmer war es eine gute Stunde, um den Praxisbezug herstellen zu können. Und so mancher Teilnehmer verließ den Platz als “Königin”. nach oben
Gemeindefest Henstedt-Ulzburg 2017 Am 17. Juni feierte Henstedt-Ulzburg das traditionelle Gemeindefest. Bei bestem Wetter stellten sich die Vereine und Organisationen der Gemeinde den zahlreichen Besuchern vor. Auch der Stand unseres Imkervereins war gut besucht. Neben dem Einkauf vom Honig und anderen Bienenprodukten war vor allem die Situation der bedrohten Bienen und die Problematik der Imkerei von großem Interesse.
Landesgartenschau 2011 in Norderstedt Wie viele Bienen sind denn in einem Bienenvolk? Wie unterscheidet sich die Königin von den anderen Bienen? Gibt es auch männliche Bienen? Schlafen die Bienen nachts? Wie viel Honig sammelt ein Bienenvolk? Wie lange lebt eine Biene? Wie lange lebt eine Bienenkönigin? Warum hat die Königin ein blaues Krönchen auf? Was ist ein Bienen-schwarm und warum gibt es Bienenschwärme? Wie kommt es, dass keine Bienenlarven im Honig sind? Was bedeutet eigentlich „kalt geschleudert“? Haben Sie Zucker in den Honig getan, damit er so undurchsichtig und hell aussieht? Können Sie mir erklären, wie man Imker wird? Wie viele Bienen sind in einem Schwarm? Wie viele Eier legt eine Königin? Woher wissen die Bienen, wo sie Nektar sammeln sollen? Wie kommt es, dass manchmal der Honig ganz hart ist und man ihn schlecht aus dem Glas holen kann? Können Bienen untereinander Nachrichten austauschen? Was ist denn alles im Honig drin? Wie ist das eigentlich mit dem „Bienensterben“? Können Sie mir mal erklären wie das Imkern geht? Was machen die Bienen im Winter? Sind Bienen wirklich so wichtig und weshalb? Was bedeuten die Schleifen an dem Birnbaum? Es gibt doch auch flüssigen Honig, der nie hart wird! Wie kommt das? Was ist Propolis? Haben Sie auch Gelee Royale? …….. Solche und ähnliche Fragen werden immer wieder von interessierten Besuchern gestellt und geduldig beantwortet. Neugierige Einblicke in die beiden Segeberger Beuten mit den zwei Bienenvölkern werden ermöglicht und Begeisterung kommt auch beim Blick auf das Gewimmel in den Schaukästen auf, besonders wenn man zeigen kann wie die Königin ein Ei legt. Unser Imkerverein Kaltenkirchen/Henstedt-Ulzburg e.V. und der Verein Langenhorn/ Norderstedt haben dafür gesorgt, dass ein Imkerpavillon auf der Landesgartenschau stand und betrieben und besetzten ihn an den Wochenenden von Freitagmittag bis Sonntagabend, um die unzähligen Fragen der Besucher zu beantworten und ihnen etwas über die Honigbiene und die Imkerei zu erzählen. Zeitweise stand auch ein „Wespen- und Hornissenfachmann“ bereit, um die Besucher von der Nützlichkeit der Wespen und Hornissen zu überzeugen. An den Wochenenden waren regelmäßig drei bis vier Imker und Imkerinnen vor Ort und zeigten und erklärten nach Kräften, dabei wechselten sich die beiden Vereine ab. Vor den Sommerferien wurden auch öfter Gruppen aus Schulen und Vorschulen nach vorheriger Terminabsprache betreut. Insgesamt muss man sagen, dass der Betrieb des Imkerpavillons ein voller Erfolg war, wenn auch das Wetter in diesem „herbstlichen“ und zu nassen Sommer öfter viele Menschen vom Besuch der Landesgartenschau abgehalten hatte. (Peter Bartz) nach oben